Am 29. und 30. Januar 2005 fand der alljährlich WI4KA in Dornbirn und Umgebung statt. Unter der Leitung von Gerhard "Scheffe" Katzke reiste das OHG mit einer Schülerinnen-, einer Schüler- und einer Lehrermannschaft an. Die Platzierungen im einzelnen:
Die Mädels mussten sich am Ende eines harten Wochenendes nur einer einzigen Mannschaft geschlagen geben und erreichten einen hervorragenden 2. Platz in ihrer Kategorie.
Auch die Jungs hängten im Schwimmen, Volleyball, Riesenslalom und Langlauf fast alle ab und belegten ebenfalls in einer Wahnsinnskonkurrenz einen ausgezeichneten 2. Platz.
Einzig die Lehrer enttäuschten leicht mit einem aber immer noch passablen 5. Platz. Nach Auswertung aller Daten war der Schuldige schnell ermittelt, wird aber hier nicht verraten (warum wohl ?).
Nach dem Schwimmen in Lindau ging's zum Volleyball nach Dornbirn.
Am nächsten Tag stand bei Kaiserwetter am Bödele zunächst ein Riesentorlauf auf dem Programm.
Danach 3,5km Langlauf-Staffel, bei denen viele an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gehen musste.
Auch wenn die Stoptaste der Uhr in den 2 Tagen bei den Lehrern manchmal etwas zu spät gedrückt werden musste, gab es zum Schluss dennoch Grund zur Freude.
Einmal im Jahr treffen sich in Dornbirn/Vorarlberg die Wintervierkämpfer des Schwäbischen Turnerbundes zur Meisterschaft im Teammehrkampf mit
Schwimmstaffel, Volleyballturnier, Riesenslalom und Skilanglaufstaffel. Es geht um den Titel des Schwäbischen Meisters im Wintervierkampf und
um ein Wochenende mit Spaß und sportlicher Herausforderung. Teamgeist und Vielseitigkeit ist gefragt, denn wer beim Wintervierkampf mit dabei
sein will, sollte ein sportlicher Allrounder mit Sinn für die Mannschaft sein. Schwimmen, Volleyball, alpiner Riesenslalom und Skilanglauf
stehen schließlich auf dem Programm für die Teams, die sich seit 1985 jeweils Ende Januar oder Anfang Februar der ungewöhnlichen sportlichen
Herausforderung stellen.
Gerade die Idee der teamorientierten Vielseitigkeitsprüfung hat diejenigen begeistert, die im Jahr 1985 den andernorts bereits seit längerem
praktizierten exotischen Mehrkampf auch in schwäbischen Landen salonfähig gemacht haben.
Der schwäbische Wintervierkampf, so jedenfalls heißt es in von Insidern verbreiteten Anekdoten, hat seine Existenz einer geselligen
Stammtischrunde von Turnerfreunden und Skifahrern aus Waiblingen und Weinstadt zu verdanken.
Jene Belastungsprobe für sportliche Multitalente gibt's anderswo, haben jene Sportsfreunde sich bei Bier und Viertele gedacht, warum nicht auch
hier. Im Jahr drauf, 1985 also, folgte prompt die Premiere in Bartholomä am Rand der Ostalb. Ganze vier Mannschaften waren laut Wi4K-Annalen
beim Wintervierkampfauftakt des Schwäbischen Turnerbundes mit von der Partie.
Im Folgejahr 1986 herrschte im Skigebiet Bartholomä allerdings akuter Schneemangel. Als Ersatzdisziplin stand unter anderem ein
Mannschaftsschießen in der Anlage des nahebei residierenden Schützenclubs auf dem Wintervierkampf- Notprogramm. Die Folge, so erinnert sich
Ludwig Gregori noch heute mit diebischem Grinsen, war eine erfolglose Minirevolte der pazifistisch angehauchten Fraktion unter dem
Wintervierkämpfern. Weil der Schneemangel in den Folgejahren zum regelmäßigen Ärgernis wurde, fand der Wintervierkampf 1993 im vermeintlich
schneesicheren Freudenstadt auf den Hähen des Nordschwarzwaldes statt. Auch dort mussten die frustrierten Wintersportler angesichts grüner
Hänge zum Cross Lauf und zum Spezialslalom über Hürde, Bock und durch den Turnmattentunnel antreten.
Seit 1994 ist der Veranstaltungsort des schwäbischen Wintervierkampfes das Österreichische Städtchen Dornbirn. Und im dortigen Skigebiet Bödele
hat der Schnee bislang allemal für Riesenslalom und Skilanglauf ausgereicht.
Jubiläumsfeier zum 15. schwäbischen Wi4Ka im Jahr 1999. Ludwig Gregori als ultimativer Wintervierkämpfer.